Technischer Einsatz - Taucheinsatz

 

Technischer Einatz - Taucheinsatz005Wenn die Sirene heult und Alarmstufe 2 ausgelöst wird, ist die Anspannung gleich doppelt so hoch. Dies geschah am 02.06 gegen 17:00 Uhr. Die LAWZ meldete einen Zwischenfall mit einem Motorboot am Wörthersee bei dem eine Person über Bord gegangen war und vermisst wird. Sogleich rückte das KLFA Reifnitz nach Maria Wörth aus. Während ein Trupp das RTB Reifnitz welches unweit der Einsatzstelle stationiert ist startklar machte, richtete Kommandant OBI Scheucher eine Einsatzleitung ein und verschaffte sich einen Überblick über die anrückenden Kräfte.

Das RTB Reifnitz fuhr die Unfallstelle an und führte mit dem ebenfalls anwesenden Boot Pritschitz und der Wasserrettung eine Erstsuche durch. Auch der Hubschrauber des Innenministerium war daran beteiligte. Die eingetroffenen Taucher der Bezirkstauchgruppe Klagenfurt-Land, Villach und der Österreichischen Wasserrettung begannen mit der Suche an der vermutlichen Unfallstelle. Da sich leider kein Erfolg zeigte, musste die Suche aufgrund der nähernden Gewitterfront abgebrochen werden. Die Einsatzleitung beschloss am nächsten Tag um 06:00 Uhr morgens mit der Suche wieder zu beginnen, koordinierte die Kräfte für den nächsten Tag und beschloss die Vorgehensweise. 

 

 

 

Am zweiten Tag pünktlich um 06:00 begannen die Feuerwehrboote Pritschitz und Krumpendorf mit dem Verlegen der Grundleinen im Wasser und steckten einen Suchraster ab. Die eingetroffenen Taucher der Feuerwehren und Wasserrettung wurden instruiert und die Teameinteilungen festgelegt. Nach und nach wurden die Trupps durch die Boote an die Unfallstelle gebracht und begannen das abgesteckte Gebiet systematisch abzusuchen. Die Feuerwehr Reifnitz unter dem Kommando von OBI Friedrich Scheucher bzw. BI Bernd Haubitz übernahm die Gesamteinsatzleitung, BI Robert Koban von der FF Krumpendorf die Taucheinsatzleitung. Das Boot Reifnitz übernahm die Sicherung der Einsatzstelle, dass keine unbefugten Boote den Tauchbereich befahren. Um 08:05 Uhr konnte die vermisste Person aufgefunden werden und wurde dann durch einen Bergetrupp geborgen.

 

 

Insgesammt standen an beiden Tagen weit über 100 Frauen und Männer der verschiedenen Einsatzorganisatoren im Einsatz. Die Feuerwehr Reifnitz möchte sich bei allen Anwesenden für die gute Zusammenarbeit, Unterstützung und den reibungslosen Einsatz Ablauf bedanken.

 

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